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In der Spielzeit 2010/11 gibt Csilla Boross ihre bedeutenden Debüts in Italien: im Herbst mit Violetta in La Traviata am Teatro Verdi di Trieste sowie im Frühling die Lady Macbeth am Teatro Comunale di Modena, Piacenza und in Bolzano. Sie gibt ihr USA Debüt in der Rolle der Abigaille in Verdi's Nabucco an der Palm Beach Opera. Darüber hinaus wird Boross am Nationaltheater Prag als Fiordiligi, Elettra und Donna Anna zu hören sein, am Janacek Theater Brünn in den Wiederaufnahmen von Nabucco, Eugen Onegin (Tatiana), Madama Butterfly (Cio-Cio San), La Traviata (Violetta) und Macbeth (Lady Macbeth).
Csilla Boross wurde mit dem bekannten Thalia Award 2009 des Tschechischen Fernsehens ausgezeichnet, für ihre Darstellung der Cio-Cio San in Puccini's Madama Butterfly in Brno. Ihre gesungenen Partien während der Spielzeit 2009/10 umfassten am Janacek Theater in Brünn die Lady Macbeth (Verdi’s Macbeth-Neuproduktion), Tatiana (Eugen Onegin), Cio-Cio San (Madame Butterfly - Neuproduktion), Aida (Neuproduktion) und die Abigaille (Nabucco). Zudem sang Boross die Fiordiligi (Cosi Fan Tutte) in einer Neuproduktion am Nationaltheater Prag im Februar 2010 und gab im Mai darauf am selben Haus ihr Rollendebüt als Elettra in Mozart’s Idomeneo, in einer gefeierten Neuproduktion inszeniert von Yoshi Oida. Weitere Vorstellungen im Sommer 2009 zeigten sie als Mimi beim Opernfestival Gut Immling. Im Juni 2010 singt sie die Tosca beim Smetana Litomysl Festival in Tschechien.
In der Spielzeit 2008/09 war Csilla Boross in Rollen zu erleben wie Aida, (Kultursommer in Loket), Tosca (Szeged Nationaltheater, Prager Nationaltheater), Violetta (Brno), Donna Anna (Estates Theater in Prag), Tatiana (Brno), Venus (Ungarische Staatsoper) und Lady Macbeth (Brno). Sie konzertiert regelmäßig als Gastsolistin und besitzt ein dementsprechend ausgedehntes Konzertrepertoire. Seit August 2008 ist Csilla Boross ein Mitglied des Nationaltheaters (Janácek Theater) in Brno, nachdem sie von 2002 bis 2008 als Solistin an der Ungarischen Staatsoper engagiert war. Darüber hinaus sang Boross seit 2008 regelmäßig am Prager Nationaltheater und blieb als Gast ebenso der Ungarischen Staatsoper treu.
Studien: Magister für Musik in Gesang und Unterricht an der Franz Liszt Universität für Musik (Budapest) Gesanglehrer, Kammersänger Diplome an der Franz Liszt Universität für Musik (Budapest) Klavier-lehrer Diplome an der Franz Liszt Universität für Musik Ped. Inst. (Budapest)
Gesangsprofessoren: Judit Németh, Boldizsár Keönch, Ilona Tokody, Gabriella Imre.
Meisterkursen: Ileana Cotrubas - in Vienna mit den Stipendium von Soros Foundation-, Prof.Walter C. Moore, Prof. Ralf Döring, Nicolas Clapton, Anne Reynolds, Julia Hamari, Krisztina Laki, Sylvia Sass, Renato Bruson.
Auszeichnungen:
Die Ungarin Csilla Boross (Sopran) sang Mimi mit warmer, in der Höhe aufblühender Stimme.
(Echo - Gut Immling: „Mimi” am 8. 7. 2009. von Adelheid Wanninger)
Sie hat einen schön ausgewogenen Ton, schafft fulminant die dramatischen Steigerungen und verfügt über zart, leise Töne.
2009 DER NEUE MERKER Brünn: „Aida“ am 22. 1. 2010)
Sie spielt berührend, ihr Timbre ist apart, die Stimmführung sehr gut, über alle Lagen hinweg.
Sie kann mit Ausdruck die Gesangslinie beleben, die Piani klingen bezaubernd, ohne Problem öffnet sie ihre Stimme und überstrahlt die Orchesterwogen. Das ist so im großen Duett des 1. Aktes, der 2. Akt gehört sowieso ihr, und die Sterbeszene berührt stark.
(2009 DER NEUE MERKER Brünn: „Butterfly“ am 13. 11. 2009)
Eine Lady, wie sie sein sollte und man sie erwartet, war CSILLA BOROSS. ….
Nicht nur weil sie recht gut aussieht, sondern weil sie gewaltigen sängerischen Anforderungen überzeugend singen konnte. Auch im Spiel war sie wirklich die Drahtzieherin, die machthungrige, verführerische Schlange, die konsequent bis zur Selbstzerstörung „Una macchia“ ihren Weg geht.
(2009 DER NEUE MERKER Brünn: „MACBETH“ am 6. 5. 2009 Martin Robert BOTZ)
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