NABUCCO (Nabucodonosor, Nabukadnezar) – Rom, Teatro dell’Opera
- am 21 - MARCH - 2011
"Und mit letzterer sind wir beim sängerischen Höhepunkt. Verdi hat hier ja eine ungeheuer wirkungsvolle Gesangslinie geschaffen, die nur mit absoluter makelloser Technik im Belcantosingen zu bewältigen ist. Und die Ungarin Csilla Boross (Abigaille), durchmaß alle Höhen und Tiefen mit schier unglaublichem Können und souveräner Leichtigkeit. Schon im erwähnten Terzett kam das „hohe C“ (C´´´) glockenrein, ohne jegliche Aspiration mit tongenauer Widergabe der anschließenden abenteuerlich schnellen Tonleiterläufe. Die Abstürze vom G´´ bis zum tiefen C´ im Finale I Colei, che il solo mio ben contende –Sie, die mir den Geliebten streitig machte sind für sie problemlos. Den Gipfel erreichte ihre Gesangskunst in ihrem Solo Anch’io dischiuso un giorno – Auch mein Herz war der Freud’ einst offen (2. Akt): zweimalige Kettentriller beim Aufstieg zum C´´´ und Tonleiter abwärts bis zum C‘, wobei sie das vor dem C´ gesetzte H° tadellos rund herausbrachte. Csilla Boross gehört zweifellos zu den gewichtigsten Verdisängerinnen. Kaum zu glauben, daß man sie jetzt erst auf einer großen Bühne erleben darf." - Dr. Olaf Zenner
http://www.operapoint.com/?p=2648
Riccardo Mutis "Nabucco"-Triumph in Rom -
Artikel vom 14.03.2011 16:00 | KURIER | Ioan Holender
"Die Sängerbesetzung war ausgewogen, man hörte manch junge neue Stimme, wie die in den dramatischen Koloratur-Teilen leicht bewegliche und mit sicheren, nicht schrillen Höhen, schön singende Abigail der ungarischen Sopranistin Csilla Boross..."
http://kurier.at/kultur/2081514.php
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